Europäischer Straußenfarn
Europäischer Straußenfarn
Europäischer Straußenfarn
Europäischer Straußenfarn

Matteuccia struthiopteris

Europäischer Straußenfarn

  • Blattschmuckpflanze
  • gelbe Herbstfärbung

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Höhe
Höhe
0,8 - 1,5 m
Standort
Standort
Halbschattig
Stk je m²
Stk je m²
1 Stk.

Der Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris) ist ein robuster, unkomplizierter Farn, der oft zur flächigen Unterpflanzung lichter Baumbeständen verwendet wird.

Er stammt ursprünglich aus den nördlichen Regionen Eurasiens und Nordamerikas. In Deutschland kommt er nur noch selten vor und ist als gefährdet eingestuft.

Typisch für diesen Farn ist seine trichterförmige Wuchsform. Die Wedel wachsen straff aufrecht und bilden eine Art grüne Vase. Anders als bei vielen anderen Farnen wächst das Rhizom senkrecht. Mit den Jahren schiebt es sich ein Stück aus dem Boden heraus und kann bei älteren Pflanzen bis zu 20 cm über der Erde stehen, was ein wenig an kleine Baumfarne erinnert.
Das Laub ist frischgrün und zweifach gefiedert. Im Sommer bildet der Farn zusätzliche braune, steife Sporenwedel aus. Die bleiben auch im Winter stehen und geben dem Beet Struktur. Die grünen Wedel färben sich im Herbst gelb und legen sich schließlich um. Am besten lässt man sie einfach liegen, sie schützen das Rhizom im Winter.

Im Frühjahr ist der Austrieb immer wieder schön anzusehen: Die neuen Wedel erscheinen zunächst fest eingerollt wie Schnecken und entrollen sich dann langsam beim Wachsen.

In Nordamerika und Teilen Asiens werden diese jungen, eingerollten Triebe auch gegessen. Roh sind sie allerdings nicht bekömmlich und müssen gut durchgegart werden, sonst kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Im Garten wächst der Straußenfarn am schönsten auf frischem Boden im Halbschatten. Der Boden sollte im Sommer nicht austrocknen. Tiefen Schatten mag er weniger, und bei Trockenheit zieht er sich frühzeitig ins Rhizom zurück. Mit ausreichend Wasser kommt er aber auch an sonnigeren Plätzen zurecht. In der Regel wird er etwa 100 cm hoch, an guten Standorten können ältere Exemplare auch bis zu 150 cm Wuchshöhe erreichen.

Der Farn bildet reichlich Ausläufer und breitet sich dadurch aus. So entstehen dichte Bestände. In größeren Naturgärten oder Parkanlagen ist das ein großer Vorteil, in kleineren gemischten Beeten kann er seine Nachbarn allerdings verdrängen.

Der ungewöhnliche Gattungsname ehrt übrigens den italienischen Naturwissenschaftler Carlo Matteucci (1811–1868). Der Artname setzt sich aus lat. struthio (Strauß) und griech. pteris (Farn) zusammen.

Blätter

sommergrün, hellgrün, 2-fach gefiedert.

Herbstfärbung

gelbe Herbstfärbung

Wuchs

aufrecht, trichterförmig, ausläuferbildend

Standort

halbschattig

Wasser

Regelmäßig gießen und die Erde frisch halten.

Frosthärte

winterhart bis ca. -40°C (Winterhärtezone Z3)

Lebensdauer

mehrjährig, langlebig

Verwendungen

Gehölzrand, unter Gehölzen, Gruppenpflanzung, Naturgarten, Parkanlagen

Herkunft

Nordamerika, Eurasien

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