Alpen-Edelweiß
Alpen-Edelweiß

Leontopodium alpinum

Alpen-Edelweiß


Variante

9cm Topf

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Blütezeit
Blütezeit
Juni - Juli
Farbe
Farbe
weiß
Höhe
Höhe
15 - 20 cm
Insektenmagnet
Insektenmagnet
Ja
Standort
Standort
Sonnig
Stk je m²
Stk je m²
17 Stk.

Das Alpen-Edelweiß (Leontopodium alpinum) zählt wohl zu den bekanntesten Alpenpflanzen und ist – neben dem Großblumigen Frühlings-Enzian (Gentiana acaulis) – eines der stärksten Symbole der alpinen Bergwelt. Breite Bekanntheit erlangte es im 19. Jahrhundert, nicht zuletzt durch die Verehrung als Lieblingsblume der österreichischen Kaiserin Elisabeth. Mit dem aufkommenden Alpinismus wurde es zum Abzeichen und Erkennungszeichen von Bergsteigern. In Deutschland gilt das Edelweiß heute als stark gefährdet und steht unter besonderem Schutz.

Alpen-Edelweiß ist wintergrün und bildet zunächst flache, kaum 15 cm hohe Horste aus grau-filzig behaarten Blättern. An geeigneten Standorten kann sich die Pflanze im Laufe der Jahre teppichartig ausbreiten.

Die Blüte erscheint ab Juni. Botanisch betrachtet handelt es sich eigentlich um einen Blütenstand: Im Zentrum sitzen hellgelbe, kugelige Körbchenblüten, die sternförmig von dicht weiß-filzig behaarten Hochblättern (Brakteen) umgeben sind. Die scheinbar weißen „Blütenblätter“ verdanken ihre Farbe unzähligen winzigen Luftkammern im Filz, die das Licht reflektieren. Diese Behaarung schützt die Pflanze sowohl vor Verdunstung als auch vor Auskühlung. Der charakteristische Stern bleibt bis weit in den Herbst hinein formstabil.

Der Gattungsname Leontopodium leitet sich übrigens von den griechischen Wörtern leon (Löwe) und podion (Füßchen) ab und bezieht sich auf die dichtfilzige, weiß schimmernde Behaarung der Hochblätter.

In der Kultur verlangt das Edelweiß einen sehr hellen, sonnigen Standort. Gleichzeitig reagiert es empfindlich an Hitzestandorten. Entscheidend ist ein kalkhaltiger und stickstoffarmer Boden, der zwar durchlässig ist, aber nicht völlig austrocknet. Staunässe wie auch nährstoffreiche Substrate führen rasch zu Vitalitätsverlust.

Traditionell wurde das Alpen-Edelweiß als Heilkraut genutzt, unter anderem in Milch und Honig gekocht gegen Magenbeschwerden. Aufgrund seiner Haltbarkeit fand es auch Verwendung in Trockensträußen. Heute spielen vor allem Extrakte aus den Blättern eine Rolle: Wegen ihres hohen Gehalts an antioxidativen Inhaltsstoffen werden sie in der Kosmetik als Bestandteil von Feuchtigkeitspflege und UV-Schutzpräparaten eingesetzt. In den Schweizer Alpen wird Edelweiß inzwischen landwirtschaftlich kultiviert; außerdem findet es als Zusatz in Tee, Likör und sogar Bier Verwendung.

Wuchs

Polsterbildend.

Blätter

Die sommergrünen Blätter des Alpen-Edelweißes sind silbrig, lanzettlich.

Blüte

Leontopodium alpinum bildet sternförmige, silberweiße Blüten ab Juni.

Standort

Bevorzugter Standort in sonniger Lage.

Frosthärte

Das Alpen-Edelweiß weist eine gute Frosthärte auf.

Boden

Normaler Boden.

Verwendungen

Gruppenbepflanzung, Steingarten, Beeteinfassung, Schnitt, Alpinum

Wasser

Regelmäßig gießen und die Erde zwischenzeitlich abtrocknen lassen.

Pflege

  • Teilen Sie die Pflanze alle 2-3 Jahre und entfernen Sie schwache Wurzeln und Triebe. Bessere Wuchs- und Blühkraft sind der Lohn!
  • Die Pflanze muss vor Winternässe geschützt werden.

Pflanzzeit

Ganzjährige Pflanzung möglich

Aufgaben

  • Düngen: Im Zeitraum von März bis April
  • Gießen: Im Zeitraum von Mai bis September
  • Zurückschneiden: Im Zeitraum von September bis Oktober
  • Aussaat ins Freiland: Im Zeitraum von März bis Juni.


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