Maiglöckchen
Maiglöckchen
Maiglöckchen

Convallaria majalis

Maiglöckchen

  • heimische Wildstaude
  • Schnittblume
  • duftende Blüten
  • sehr schön auch im Kübel
  • pflegeleicht

Variante

9 cm Topf

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ab 12 Stk. 2,65 €
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Blütezeit
Blütezeit
Mai - Juni
Farbe
Farbe
weiß
Höhe
Höhe
15 - 30 cm
Standort
Standort
Halbschattig
Stk je m²
Stk je m²
12 Stk.

Die lieblich duftenden Blüten des Maiglöckchens sind seit jeher ein Symbol für Liebe, Seelenreinheit, Sittsamkeit, den richtigen Entschluss, einen glücklichen Neuanfang und "das Ende allen Kummers". Daher ist es ein weit verbreiteter und schöner Brauch, im Mai ein Maiglöckchensträußchen zu schenken.

Das Maiglöckchen ist in fast ganz Europa sowie in Westrussland und bis zum Kaukasus verbreitet, in Südeuropa ist das Vorkommen allerdings auf Gebirgslagen beschränkt. In Mitteleuropa und Deutschland kommt es dagegen flächendeckend und häufig vor.

Das Maiglöckchen ist ein Rhizomgeophyt, besitzt also ein tief wurzelndes Rhizom als Speicher- und Überdauerungsorgan. Es bildet nur zwei bis drei breit lanzettliche Laubblätter, diese sind beim Austrieb noch hellgrün und dunkeln im Laufe des Jahres nach. Sie wachsen etwa 15 bis 30 cm hoch.

Je nach Witterung erstreckt sich die Blütezeit von Ende April bis Anfang Juni. Die elegant gebogenen Rispen tragen fünf bis zehn kleine breitglockige, nickende weiße Blüten. Kennzeichnend ist der intensive, süßliche Duft. Das Blütenöl wird deswegen häufig für Parfüms verwendet. Das Maiglöckchen bietet keinen Nektar an, aber am Grund des Fruchtknotens sitzt saftreiches, zuckerhaltiges Gewebe, das von Bestäubern angestochen und ausgesaugt wird. Besonders Wildbienen und Hummeln werden angelockt.

Die Früchte sind leuchtend rote Beeren, die im Sommer reifen. Sie haben einen zierenden Wert, erscheinen jedoch nur spärlich. Besonders Amseln und Rotdrosseln lieben sie.

Als Zierpflanze eignet sich das Maiglöckchen besonders für halbschattige Standorte unter Gehölzen. Bevorzugt wird ein durchlässiger, humusreicher Boden, der mäßig feucht gehalten wird. In der prallen Sonne vergilbt das Laub, steht das Maiglöckchen zu schattig, werden hauptsächlich Blätter gebildet und nur wenig Blüten. Sommerliche Trockenphasen übersteht das Maiglöckchen auch ohne Probleme. Wenn man Maiglöckchen im Herbst mit einer Laubschicht mulcht – oder abgefallenes Laub einfach liegen lässt – stehen im Frühjahr gleich ausreichend Nährstoffe zur Verfügung. Im Großen und Ganzen aber pflegeleicht und auch absolut winterhart.
Es eignet sich besonders für naturnahe, großflächige Waldgärten oder Parkanlagen; große, blühende Bestände erfreuen jedermann.

Durch Rhizomausläufer breiten sich Maiglöckchen schnell aus. Fehlt Wurzelkonkurrenz durch Gehölze, neigt das Maiglöckchen zum Wuchern. Zarte und konkurrenzschwache Begleitpflanzen werden dann verdrängt. Unter Bäumen und Großsträuchern wird die Ausbreitung durch die Wurzelkonkurrenz deutlich gebremst.

Das Maiglöckchen ist in allen Teilen giftig, aber besonders die Blüten und Früchte. Es wird gelegentlich mit Bärlauch verwechselt, der sich eigentlich durch den typischen Knoblauchgeruch gut unterscheiden lässt. Früher wurde Maiglöckchen als universelles Heilmittel verwendet, heute spielt es noch eine Rolle bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Problemen. 2014 wurde es zur Giftpflanze des Jahres gekürt.

Herkunft

Europa, Kaukasus

Duft

intensiv duftend

Blüte

Rispen mit glockenförmigen, weißen Blüten im Mai

Standort

halbschattig

Boden

humos

Wasser

Regelmäßig gießen und die Erde zwischenzeitlich abtrocknen lassen.

Frosthärte

winterhart bis ca. -40°C (Winterhärtezone Z3)

Lebensdauer

mehrjährig

Wissenswertes

Maiglöckchen ist in allen Teilen stark giftig

Verwendung

zum Schnitt, im Duftgarten, als Bodendecker, im Kübel

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