Dill
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Anethum graveolens

Dill

  • Gewürzpflanze
  • Heilpflanze
  • einjährig
  • pflegeleicht
  • auch im Topf auf Balkon und Fensterbank

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Blütezeit
Blütezeit
Juni - August
Farbe
Farbe
Gelb
Höhe
Höhe
0,8 - 1 m
Insektenmagnet
Insektenmagnet
Ja
Standort
Standort
Sonnig
Stk je m²
Stk je m²
9 Stk.

Dill (Anethum graveolens) wird seit jeher als Kulturpflanze angebaut und sowohl als Heil- als auch als Gewürzpflanze genutzt. Bereits vor mehr als 5000 Jahren breitete er sich vom östlichen Mittelmeerraum her aus. Seine Verwendung bei der Nahrungszubereitung ist für etwa 3600 v. Chr. im westlichen Alpenraum nachgewiesen. Die tatsächliche Herkunft des Dills ist aufgrund der jahrtausendelangen Kultivierung bis heute umstritten. Heute ist Dill in Europa nahezu überall anzutreffen, auch in Deutschland gibt es Vorkommen.

Dill ist einjährig und erreicht Wuchshöhen von etwa 70 bis 100 cm. Das Laub ist sehr fein geteilt und grün mit einem deutlichen Blaustich. Sämtliche Pflanzenteile verströmen den charakteristischen, aromatischen Dillduft.

Die Blütezeit liegt im Hochsommer. Die grünlich-gelben Blütenstände stehen in flachen, tellerförmigen Dolden und ähneln denen von Fenchel (Foeniculum vulgare). Die Blüten produzieren viel Nektar und werden von verschiedenen Insekten besucht, besonders jedoch von Käfern. Die Blütezeit kann bereits im Mai beginnen, liegt meist aber zwischen Juni und August. Bei Trockenstress sind zur Blütezeit häufig bereits Teile des Laubes abgestorben, eine Anpassung an trockene Bedingungen. Nach der Samenreife stirbt die Pflanze ab.

Dill ist hinsichtlich der Bodeneigenschaften anspruchslos. Er passt sich vielen Bodenarten an, von leichten Sandböden über Lehmböden bis hin zu stark humosen Substraten. Besonders üppiges Wachstum und hohe Erträge erzielt man jedoch auf frischen, nährstoffreichen, lehmig-humosen Böden.

Dill wird vor allem als Kräuterpflanze in Nutz- und Kräutergärten sowie im Topf auf Terrasse oder Fensterbank kultiviert. Gartendill ist eine vielseitig verwendete Gewürzpflanze. Meist nutzt man die feinen Dillspitzen, frisch, getrocknet, tiefgefroren oder gefriergetrocknet. Sie verfeinern Salate, warme und kalte Saucen, Kräuterbutter, Quark und gegarte Kartoffeln und werden zum Würzen von Fisch- und Fleischgerichten verwendet. Blätter und Blütendolden sind zudem ein wichtiges Gewürz bei der Herstellung von Gewürzgurken.

Als Heilmittel dienen die getrockneten reifen Früchte sowie die gesamte frische, blühende Pflanze. Dillfrüchte besitzen mäßig verdauungsanregende, blähungstreibende und krampflösende Eigenschaften. Sie werden ähnlich wie Kümmel, jedoch mit schwächerer Wirkung, bei Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl und Blähungen eingesetzt.

Im Garten sollte Dill vor Nacktschnecken geschützt werden. Wo offene Bodenstellen vorhanden sind, sät er sich meist zuverlässig selbst aus.

Blütenfarbe

Juni bis August

Standort

sonnig

Blütezeit

grünlich-gelbe Dolden

Boden

lehmig-humos, nährstoffreich, anpassungsfähig

Wasser

Regelmäßig gießen und die Erde zwischenzeitlich abtrocknen lassen.

Verwendung

als Gewürzkraut, in der Küche, zum Verzehr, zum Einlegen von Gurken, als Heilpflanze, im Gemüsebeet

Lebensdauer

einjährig

Synonym

Gurkenkraut, Dillkraut, Dillfenchel


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