Großes Perlkörbchen 'Neuschnee'
Großes Perlkörbchen 'Neuschnee'
Großes Perlkörbchen 'Neuschnee'

Anaphalis margaritacea 'Neuschnee'

Großes Perlkörbchen 'Neuschnee'

  • zum Schnitt
  • silbriges Laub

Variante

9 cm Topf

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ab 6 Stk. 2,80 €
ab 12 Stk. 2,65 €
ab 24 Stk. 2,45 €

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Blütezeit
Blütezeit
Juli - September
Farbe
Farbe
weiß
Höhe
Höhe
40 - 50 cm
Standort
Standort
Sonnig
Stk je m²
Stk je m²
6 Stk.

Das Große Perlkörbchen ist in weiten Teilen Nordamerikas sowie in Russland und Asien heimisch, in Europa ist es neophytisch eingebürgert. In Deutschland tritt es nur unbeständig auf, und wenn, dann vor allem in wärmebegünstigten Gegenden. Dort findet man es an sonnigen und eher frischen Standorten, etwa an Ufern, Böschungen oder lichten Waldwegen.

Die Sorte 'Neuschnee' ist eine Auslese mit dichter, filzig-silbriger Behaarung. Die Wildform mit graugrünem Laub ist nur selten in Kultur. Sehr ähnlich ist das aus dem Himalaya stammende Perlkörbchen Anaphalis triplinervis, das jedoch breitere Blätter und einen stärker ausladenden Wuchs hat. Anaphalis margaritacea gehört zu den wenigen silberlaubigen Stauden, die auch höhere Bodenfeuchte vertragen.

Das Große Perlkörbchen ist wüchsig und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 50 cm. Über Rhizomausläufer bildet es lockere Polster. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September. Der Blütenstand besteht aus zahlreichen kleinen gelben Körbchenblüten, die von einem Kranz aus papierartigen, weiß-silbrigen Hüllblättern (Brakteen) umgeben sind. Dadurch wirken die Blütenstände bereits zur Blütezeit wie Trockenblumen und welken kaum. Sie eignen sich daher gut zum Schnitt sowie für die Trockenfloristik.

Früher war das Große Perlkörbchen eher eine klassische Friedhofs- und Bauerngartenpflanze. Heute wird es gern in weiß-silbrig gehaltenen Beeten, in nicht zu trockenen Steppenpflanzungen oder auch in mediterranen Gärten verwendet, selbst wenn es dort botanisch nicht heimisch ist.

Das Große Perlkörbchen benötigt einen vollsonnigen Standort sowie durchlässige, eher mineralische Böden. Die Pflanzpartner sollten nicht zu konkurrenzstark sein. Bei sehr mageren Sandböden empfiehlt sich eine leichte Düngung. Sommerlicher Trockenstress lässt die Pflanzen schlaff wirken, sie erholen sich jedoch rasch.

Traditionell werden die Blüten des Großen Perlkörbchens für Salben genutzt, etwa zur Behandlung von Wunden, Insektenstichen, Verbrennungen und verschiedenen Hautproblemen. Aus Blättern und Blüten lässt sich zudem ein Tee gegen Husten zubereiten.

Synonym

Perlpfötchen, Großblütiges Perlkörbchen, Perlblume, Perlkraut, Silber-Immortelle

Verwendungen

zum Schnitt, in Gruppenpflanzung, im Steingarten, im Steppengarten, als Grabbepflanzung, als Heilpflanze

Blüte

in Doldentrauben angeordnete, weiß-silbrige Blüten zwischen Juli und September

Standort

sonnig

Boden

durchlässig, mineralisch

Wasser

Regelmäßig gießen und die Erde zwischenzeitlich abtrocknen lassen.

Frosthärte

winterhart bis ca. -40°C (Winterhärtezone Z3)

Lebensdauer

mehrjährig

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